HHB gewinnt auch beim VfL Fredenbeck

HHB gewinnt auch beim VfL Fredenbeck

Die Erfolgsserie des Handball Hannover-Burgwedel e.V. hält an. Beim VfL Fredenbeck konnte der dritte Sieg in Folge und damit der Sprung auf Tabellenplatz 11 der 3. Liga Nord gefeiert werden. Burgwedel siegte mit 37:29 und hatte in Kay Behnke (11 Tore) seinen erfolgreichsten Torschützen. Im Handballjahr 2018 konnte der HHB schon fünf von sieben Begegnungen gewinnen.

Bis zur 12. Spielminute (6:6) verließ die Partie in der Fredenbecker Geestlandhalle noch ausgeglichen Knapp 700 Zuschauer bekamen zwei Mannschaften zu sehen, die von Beginn an bei der Sache waren. Die Tore fielen im Minutentakt und es entwickelte sich eine interessante und schnelle Begegnung. Bei den Gästen konnte vor allem Kay Behnke überzeugen. Burgwedels Rückraumrechter hatte einen Sahnetag erwischt und überzeugte bei seinen Würfen mit einem guten Auge. Er war zur Stelle und brachte seine Mannschaft in Führung. Nach einer Viertelstunde übernahm Burgwedel mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. HHB-Keeper Patrick Anders entschärfte einige Würfe des VfL Fredenbeck und bis zur 19. Minute konnten die Gäste eine Fünftoreführung (12:7) herauswerfen. Burgwedels Abwehr stand in dieser Phase sehr sicher und vorne wurde geduldig und sehr variabel gespielt. Die Gäste waren über alle Positionen gefährlich. Fredenbeck fing sich wieder, konnte den Vorsprung des HHB aber nicht wirklich verkürzen. Zur Halbzeit lag Burgwedel verdient mit 20:15 vorn.

Nach dem Wechsel machte der HHB dort weiter, wo er kurz zuvor aufgehört hatte. Zwei schnelle Tore durch Stefanos Michailidis und Kay Behnke brachten die Gäste mit 22:15 nach vorn und sorgten für Ruhe und Sicherheit. In der Folge konnte der VfL den Vorsprung nicht verkürzen (18:25, 37. Minute) und schien ein wenig zu resignieren. Fredenbeck versuchte es mit unterschiedlichen Abwehrformationen, die Gäste waren aber zur Stelle und hatten stets die bessere Antwort parat. Nach einer Dreiviertelstunde war Burgwedel auf 30:20 enteilt und bog schon frühzeitig auf die Siegerstraße ein. Als der Zehntorevorsprung auch in Spielminute 50 weiterhin Bestand hatte, war die Partie zugunsten der Gäste entschieden. Fredenbeck bemühte sich zwar weiterhin, mehr als Ergebniskosmetik war an diesem Abend aber nicht mehr drin. Nach einer überzeugenden Vorstellung entführten die Gäste zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt aus der Geestlandhalle. In der Tabelle konnte Burgwedel damit an Fredenbeck vorbeiziehen. Da die Konkurrenz im Tabellenkeller nicht punkten konnte, hat der HHB auf Position 11 aktuell vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

HHB-Trainer Jürgen Bätjer war nach der Partie rundum zufrieden: „Unsere Quote war heute überragend, ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir zuletzt so viele Tore geworfen haben. Natürlich bekommt auch Fredenbeck viele Angriffe, wenn wir viele Angriffe fahren. Insofern sind 29 Gegentore zwar recht viel, in Relation aber in Ordnung. Anfangs hatten wir mit dem Kreisläuferspiel des VfL noch Probleme und haben auch aus dem rechten Rückraum vom Fredenbeck zu viel bekommen, nach 15 Minuten konnten wir hier aber nachlegen. Die Deckung hat gut gestanden, unsere drei Torhüter brauchten nur durchschnittlich zu halten. Vorne haben wir immer gute Lösungen gefunden und sind mit allen Deckungsvarianten des VfL klar gekommen. Und Kay Behnke war natürlich überragend. Er hat fast alles getroffen und sehr clever und mit viel Auge gespielt. Da sieht man mal wieder, wie wichtig regelmäßiges Training ist. Jetzt haben wir ein wenig Luft zu den Abstiegsplätzen, unterm Strich aber noch nichts erreicht. Nächste Woche sind wir spielfrei und dann geht es nach Oranienburg. Mit fünf Siegen aus den letzten sieben Spielen haben wir das Maximum rausgeholt und viel Selbstvertrauen getankt. Auch in Oranienburg ist durchaus was drin.“

HHB: Patrick Anders, Pascal Kinzel, Colin Räbiger – Florian Freitag (4), Stefanos Michailidis (4), Christian Hoff (1), Steffen Fischer (2), Timo Paternoga, Thomas Bergmann (3/1), Maurice Herbold (4), Kay Behnke (11), Artjom Antonevitch (3/3) und Steffen Dunekacke (5).

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