Wie setzt sich die 3. Liga künftig zusammen?

Am Wochenende sind die ersten Entscheidungen um den Klassenerhalt in den Ligen des Deutschen Handballbundes gefallen. Die HG Hamburg-Barmbek muss nach nur einem Jahr in der 3. Liga den Weg zurück in die Oberliga antreten. In zwei Entscheidungsspielen gegen den TV Gelnhausen gab es zwei Zweitoreniederlagen. Damit sichert sich der TV Gelnhausen den Klassenerhalt.

Auch in der 2. Bundesliga hab es zwei Spieltage vor Saisonende eine kleine Vorentscheidung. Aue und Wilhelmshaven haben nach Siegen nun vier Punkte Vorsprung vor dem ThSV Eisenach und sind so gut wie durch. Neben den bereits feststehenden Absteigern Saarlouis, Hildesheim und Konstanz wird vermutlich auch Eisenach den Gang in Liga 3 antreten müssen. Nur ein Handballwunder (2 Siege bei 2 Niederlagen von Wilhelmshaven oder Aue) wird den ThSV noch vor dem Abstieg retten können.

In den kommenden Wochen werden bei den 64 Drittligisten des Deutschen Handballbundes wieder die Landkarten und Exceltabelle gewälzt werden. Wie jedes Jahr geht es sehr spannend zu, wenn der DHB die Staffeleinteilung seiner vier Drittligastaffeln bekannt gibt. Bis dahin wird es jedoch noch ein paar Wochen dauern. Eine mögliche Nordstaffel könnte sich in der Saison 2018/19 aus den Mannschaften DHK Flensborg, SG Flensburg/Handewitt 2, TSV Altenholz, HSG Ostsee Neustadt/Grömitz, HC Empor Rostock, Mecklenburger Stiere Schwerin, VTB Altjührden, Oranienburger HC, Füchse Berlin 2, 1. VfL Potsdam, HH Burgwedel, TSV Burgdorf 2, MTV Großenheidorn, HSV Hannover, Eintracht Hildesheim und MTV Braunschweig zusammensetzen.

Doch auch andere Varianten sind durchaus denkbar. Wie immer werden die Verantwortlichen des DHB keine leichte Aufgabe haben.

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