Burgwedel verliert in Hildesheim

In der ersten Runde des DHB-Pokals hat der Handball Hannover-Burgwedel e.V. bei Eintracht Hildesheim mit 18:26 (7:11) verloren. Fünf vergebene Strafwürfe und eine schlechte Chancenauswertung waren unterm Strich zu viel, um dem Gastgeber Paroli zu bieten. Hildesheim trifft heute auf den SC Magdeburg, der sich deutlich gegen den VfL Lübeck Schwartau durchsetzen konnte.

Der HHB, bei dem Maurice Herbold und Artjom Antonevitch verletzungsbedingt passen mussten, erwischte einen sehr schlechten Start. In der Anfangsphase der Begegnung wurden zwei Strafwürfe vergeben und schnell lag man mit 0:5 hinten. Es dauerte bis zur 12. Spielminute ehe Marius Kastening den ersten HHB-Treffer erzielen konnte. In der Folge kam Burgwedel besser ins Spiel, der Vorsprung der Eintracht hatte jedoch Bestand, weil zu unvorbereitet abgeschlossen wurde. Auch die Moral war zu diesem Zeitpunkt im Keller. Eintracht spielte besser und ging mit einer 11:7-Halbzeitführung in die Kabine. Burgwedel hatte sich in Halbzeit 1 bei 22 Würfen 15 Fehlversuche geleistet.

Auch der Start in den zweiten Durchgang war beim HHB alles andere als gut. Florian Freitag und Thomas Bergmann vergaben erneut zwei Siebenmeter und Matteo Ehlers warf seine Eintracht mit 13:9 nach vorn. Dann hatte Burgwedel aber Oberwasser. Jetzt war das Selbstvertrauen zurück und über den Kampf kam die Mannschaft ins Spiel zurück. Zwischen der 34. und 36. Minute gelangen den Gästen vier Tore in Folge. Christian Hoff, Florian Freitag (2) und Marius Kastening trafen und verkürzten für Burgwedel zum 12:13. Jetzt hatte der HHB die Chance, das Spiel ausgeglichen zu gestalten, doch erneut wurde nicht geduldig genug gespielt. Eintracht nahm das Geschenk dankend an und setzte sich bis zur 45. Minute auf 18:14 ab.

Die letzte Viertelstunde ist dann schnell erzählt. Burgwedel hatte deutliche Konditionsprobleme und konnte keine Gegenwehr mehr leisten. Die Gastgeber nutzten ihre Überlegenheit und bauten den Vorsprung auf insgesamt acht Treffer aus. Eintracht gewann verdient. Für Burgwedel war es das erste und vorerst auch letzte Spiel im DHB-Pokal.

Neutrainer Claas Wittenberg resümierte die Partie wie folgt: „Heute hat bei uns einiges nicht gepasst, auch wenn wir durchaus starke Szenen hatten. Die Phase nach der Pause war sehr gut, Halbzeit 1 und auch die Schlussviertelstunde haben mir und auch den Spielern natürlich nicht gefallen. 26 Gegentore sind keine schlechte Quote, nur 18 eigene Treffer reichen natürlich bei weitem nicht. Die Quote war schlecht, wir haben zu unvorbereitet und zu unkonzentriert abgeschlossen. Auch in Sachen Kondition und Fitness haben wir noch Nachholbedarf.“

HHB: Mustafa Wendland, Pascal Kinzel, Yamato Takahashi – Florian Freitag (8/2), Stefanos Michailidis, Christian Hoff (2) Julius Mücke, Marius Kastening (3), Lennart Koch (1), Timo Paternoga, Thomas Bergmann (1), Luca Born, Kay Behnke (2), Lucas Meurer, Philip Reinsch und Steffen Dunekacke (1).

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