HHB unterliegt Rostock 20:26

Für den Handball Hannover-Burgwedel e.V. hat es im Spiel gegen den HC Empor Rostock nicht mit einem Punktgewinn geklappt. Der HHB unterlag dem Tabellenführer 20:26 (10:15) und rutschte durch den Sieg des MTV Braunschweig auf einen Abstiegsplatz. Unterm Strich waren zu viele technische Fehler und eine schlechte Chancenauswertung die Ursache für die Niederlage.

Burgwedel, das bis auf Stefanos Michailidis und Yamato Takahashi in Bestbesetzung auflaufen konnte, begann engagiert und lag nach vier Minuten mit 2:0 vor. Die Gäste brauchten ein wenig um in Schwung zu kommen. Sie schafften nach zehn Minuten aber den Ausgleich zum 3:3, um sich dann gleich auf 5:3 abzusetzen. In der Folge entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit dem 6:6 Zwischenstand nach einer Viertelstunde. Nenad Bilbija (Foto) kam in die Partie und sorgte mit einfachen Toren dafür, dass Empor nicht zu weit davonziehen konnte. Nach zwei technischen Fehlern des HHB konnten die Gäste aus einem 11:8 die sichere 13:8-Führung machen. Für Burgwedel trafen jetzt Kay Behnke und Florian Freitag. Beim Stand von 15:10 für Rostock ging es in die Kabinen.

Auch in Halbzeit 2 hatte der HHB den besseren Start. Steffen Dunekacke und Philip Reinsch sorgten für den 12:15-Anschluss. Doch auch in der Folge ließen die Gastgeber wieder gute Einwurfmöglichkeiten aus und Rostock konnte sich bis auf 19:13 absetzen (41.). Nenad Bilbija und Christian Hoff konnten zwar verkürzen, der Vorsprung von Rostock lag jedoch immer bei vier bis fünf Toren. Die Gäste spielten ihre Angriffe in Ruhe zu Ende und waren trotz passivem Vorwarnzeichen oft erfolgreich. Burgwedel spielte nicht so hektisch wie noch gegen Schwerin, rannte sich in der gut gestaffelten Rostocker Abwehr aber trotzdem immer wieder fest. Auch die Schlussoffensive verpuffte somit. Der 4-5 Torevorsprung des HC Empor hatte bis zum Ende Bestand. Fünf Minuten vor dem Ende war die Partie entschieden. Der 26:20-Sieg des Tabellenführers geht auch in der Höhe in Ordnung.

Rostock war an diesem Tag keineswegs die erwartete Übermannschaft. Um gegen das Spitzenteam erfolgreich sein zu können, hätte Burgwedels Fehlerquote aber niedriger sein müssen. Fazit: 26 Gegentore waren deutlich besser als zuletzt, 20 geworfene Tore aber auch zu wenig.

Am kommenden Samstag geht die Heimspielserie des HHB mit der Partie gegen Oranienburg zu Ende. Das Spiel gegen die Mannschaft aus dem Norden Berlins ist gleichzeitig die Auftaktpartie der Rückrunde. Aus dem Hinspiel hat Burgwedel nach der knappen Eintoreniederlage noch eine Rechnung offen.

HHB: Pascal Kinzel, Mustafa Wendland – Florian Freitag (2), Thomas Bergmann, Christian Hoff (1), Julius Mücke, Marius Kastening, Lennart Koch (3), Luca Born, Kay Behnke (3), Nenad Bilbija (8/1), Philip Reinsch (1), Artjom Antonevitch und Steffen Dunekacke (2).

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