Sayonara Yamato Takahashi

Burgwedels japanischer Torhüter Yamato Takahashi kehrt in seine Heimat zurück. Nach acht Monaten in Deutschland geht seine Zeit in Hannover und Burgwedel wie geplant zu Ende. In der nächsten Woche fliegt er zurück nach Osaka.

Im August letzten Jahres war der 23-Jährige nach Hannover gekommen, um Deutsch zu lernen und sich handballerisch weiterzuentwickeln. Über den Handballverband Niedersachsen wurde der Kontakt nach Burgwedel hergestellt. Nach einem Probetraining schloss sich Takahashi dem HHB an und war fortan mit Feuereifer bei der Sache. Er ließ kaum ein Training aus und konnte zwischen den Pfosten deutliche Fortschritte machen. Zuletzt durfte er einige Minuten Drittligaluft schnuppern und gab beim HHB-Sieg gegen Flensborg eine gute Figur ab. Auch sprachlich hat der Student in den acht Monaten deutliche Fortschritte gemacht und seine Deutschkenntnisse ausgebaut. Mit seiner sympathischen und offenen Art war Yamato Takahashi schnell in der Mannschaft integriert. Jetzt heißt es Abschied nehmen, vor dem Spiel des HHB gegen den TSV Altenholz wird Takahashi verabschiedet werden. Ob er für den HHB noch einmal auflaufen wird, ist fraglich. In der letzten Woche knickte er beim Training um und leidet seitdem unter einer starken Bänderdehnung.  

Der HHB bedankt sich bei Yamato Takahashi für eine tolle und interessante Zeit, in der alle viel über die unterschiedlichen Kulturkreise gelernt haben. „Wenn der Handball im Spiel ist liegen Asien und Europa nicht so weit auseinander“, so der ehemalige Europapolitiker und HHB-Vorstandsvorsitzende Dr. Karsten Hoppenstedt. Auf dem Foto zu sehen sind Dr. Hoppenstedt, Yamato Takahashi und HHB-Teammanager Friedrich Kastening. Domo, arigato und sayonara Yamato Takahashi!

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