Burgwedel empfängt TSV Altenholz

Am Samstag kommt es in der 3. Liga Nord zur Begegnung HH Burgwedel gegen den TSV Altenholz. Das Spiel wird um 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel angepfiffen.

Fünf Monate ist es her, als sich beide Mannschaften im Hinspiel schon einmal gegenüberstanden. Am 13.10.2018 war der HHB in Altenholz chancenlos, der TSV gewann hoch mit 36:27. Seit dieser Zeit ist einiges passiert und so langsam biegt die Spielzeit 2018/19 auf die Zielgerade ein. Bis zum Saisonfinale Anfang Mai sind noch acht Spiele zu absolvieren. Der TSV Altenholz steht aktuell auf Platz 3 der Tabelle und möchte diese Position nur zu gerne verteidigen. Nach oben geht nichts mehr, auf Platz 4 lauern die Mecklenburger Stiere auf einen Ausrutscher der Kieler Vorstädter.

Anders dagegen die Situation beim HHB. Nach der verdienten Niederlage in Flensburg konnte Burgwedel im Kampf um den Klassenerhalt keinen Boden gut machen. Es sind nach wie vor nur zwei Punkte und der gewonnene direkte Vergleich gegen Braunschweig, die den HHB von einem Abstiegsplatz trennen. Einige Punkte müssen noch gewonnen werden und wie immer gilt, je früher desto besser. Wichtig wird am Samstag sein, dass sich der HHB besser als beim Spiel in Flensburg präsentiert. Der Maßstab sind dabei die Partien gegen Hildesheim, Berlin, Braunschweig und Flensborg, die gewonnen werden konnten. Da stimmten Einstellung, Leidenschaft und Kampf. Nur mit diesen Tugenden wird man auch gegen den TSV Altenholz eine Chance haben.

Die Favoritenrolle liegt beim TSV, als Außenseiter ist der HHB aber nicht chancenlos. An guten Tagen kann Burgwedel jedes Team der Liga schlagen und zuletzt hat Altenholz ein wenig geschwächelt. In Schwerin gab es am letzten Wochenende eine deutliche Niederlage und auch zuletzt spielte der TSV nicht mehr so stabil wie noch im Handballjahr 2018. Vielleicht ist Altenholz für Burgwedel ja der richtige Gegner zur richtigen Zeit?

Vor dem Spiel wird Burgwedels japanischer Torhüter Yamato Takahashi verabschiedet. Nach acht Monaten kehrt er in seine Heimat nach Osaka zurück. Hinter ihm liegt eine intensive Zeit in Hannover und Burgwedel, die durch den Handball und das Erlernen der deutschen Sprache geprägt war. Die Spieler des HHB haben die Zeit mit Yamato sehr genossen, jetzt heißt es Abschied nehmen. Sayonara Yamato Takahashi!

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